Über uns

Wir sind ein bäuerlicher Familienbetrieb aus dem westfälischen Hamm, der seit 2008 nach den Richtlinien des Biolandverbandes ökologisch bewirtschaftet wird. Wir betreiben vor allem Ackerbau und Milchviehhaltung. Außerdem züchten wir die Fleischrinderrasse Hereford, halten ein paar Schafe und ernten Äpfel von unseren Streuobstwiesen.

Zu einem ökologisch wirtschaftenden Betrieb gehören idealerweise auch Tiere: Sie verwerten hervorragend das Futter, das auf dem Grünland oder als Kleegras auf dem Acker wächst, und liefern zugleich wertvollen organischen Dünger für die Ackerfrüchte. Auf diese Weise können wir eine perfekte Kreislaufwirtschaft etablieren, ohne auf synthetische Düngemittel und Futterzukäufe angewiesen zu sein.

Das Wirtschaften im Einklang mit der Natur ist uns sehr wichtig. Deshalb engagieren wir uns für Insektenschutz und die Bewahrung der biologischen Vielfalt.

Im Naturschutz sind es viele kleine Dinge, die man tun kann: Es fängt zum Beispiel damit an, Wegränder und Feldraine als Rückzugsraum für Insekten und Niederwild stehen zu lassen und nicht restlos alles bis auf den letzten Quadratzentimeter zu mähen und zu mulchen.

Wir bieten außerdem auf dem ganzen Hofgelände Blühflächen mit gebietsheimischen Arten an, die nicht nur für das menschliche Auge schön anzusehen sind, sondern vor allem den Insekten zugutekommen sollen – also dann blühen, wenn die Insekten es brauchen.

Wir haben etwa 100 Obstbäume alter Sorten in Streuobstwiesen gepflanzt. Wir stellen Nisthilfen für Wildbienen und Schwalben zur Verfügung, pflegen Hecken und Baumreihen und lassen um den Hof herum auch mal Blätter- und Totholzhaufen liegen, die einer Menge Lebewesen als Quartier dienen. Wichtig ist, einfach mit kleinen, einfachen Dingen anzufangen, die im Prinzip jeder auch bei sich zu Hause leisten kann.

Auf dem Hof leben und arbeiten drei Generationen zusammen. Alle packen nach ihren Möglichkeiten mit an und bringen ihre Stärken ein – nur so können wir zusammen alle Arbeiten erledigen.